Schüleraustausch Polen 2019

Posens Altstadt // Foto: © Bruno-Hans-Bürgel Grundschule, Schöneiche bei Berlin, 2019
Posens Altstadt

Schüleraustausch nach Polen 2019

Heute sind wir bei den Schülerinnen und Schülern zu Besuch, die im Rahmen unseres jährlichen Schüleraustausches bei unserer Partnerschule in Polen zu Besuch waren.
Im Gepäck hatten wir eine Menge Fragen. Die Antworten bekommt ihr hier:

Hallo. Sagt mal, warum fahrt ihr eigentlich nach Polen?

Der Ort Lubniewice ist die Partnergemeinde von Schöneiche. Und somit sind wir die Partnerschule der dortigen Grund-und Oberschule Janosz-Korczak.

Also fährt unsere Schule regelmäßig nach Polen?

Ja, und zwar alle zwei Jahre.

Nur alle zwei Jahre?

Ja, weil im anderen Jahr die polnischen Kinder zu uns kommen.

Wann genau und wie lange wart ihr denn in Polen?

Wir waren von Donnerstag bis Freitag in Polen, also zwei Tage, vom 26. bis 27. September 2019.

Wie seid ihr dort hingekommen?

Mit einem Bus. Der hat uns hier an der Schule abgeholt. Wir waren ungefähr 3 Stunden unterwegs.

Wo habt ihr übernachtet?

In der Schule, da gab es eine Art Jugendherberge. 

In der Schule?

Ja, das war ein sehr großes Schulgebäude. Die eine Hälfte eine Jugendherberge, die andere Hälfte eine Schule.

Aha. Habt ihr eigentlich auch am Unterricht teilgenommen?

Ja, am Sportunterricht. Dort haben wir Spiele gespielt.

Und war das anders als bei uns?

Ja und nein.

Was war denn anders?

Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten nach Schnelligkeit einen Parcours laufen. Einen Hürdenlauf gab es auch. Das hat mega viel Spaß gemacht.

Und in welcher Sprache habt ihr miteinander geredet?

Meistens in Deutsch, denn die Kinder konnten das ganz gut.

Was habt ihr erlebt und unternommen? Habt ihr auch etwas mit den polnischen Kindern gemacht?

Wir waren in Posen, der drittgrößten Stadt Polens, die mit dem Bus noch mal 2,5 Stunden Fahrt entfernt war. Dort durften wir Rollschuhfahren und waren in einem Museum, genauer in der Nationalgalerie.

Außerdem waren wir noch in einer Bäckerei.

Echt? Wieso in einer Bäckerei?

Weil es ein traditionelles Gebäck, das sogenannte Martinshörnchen gibt. Das haben wir gebacken und gegessen. Es ist süß, schmeckt nach Marzipan und Haselnuss und ist voll lecker. 

Warum heißt das »Martinshörnchen«?

Das ist benannt nach dem Heiligen Martin, der Almosen an die Armen verteilt hat. In Deutschland haben wir ja den St. Martinstag am 11. November.

Kann eigentlich jeder von uns an der Polenfahrt teilnehmen?

Nur die 4., 5. und 6. Klassen.

Habt ihr Tipps für die neue Fahrt in zwei Jahren?

Es war schön und wir würden wieder hinfahren. Allerdings fänden wir es schöner, wenn wir mehr mit den polnischen Kindern gemeinsam gemacht hätten.

Alles klar. Vielen Dank für eure Zeit und bis bald.

 

Habt ihr Fragen und/oder Anregungen zum Interview. Dann mailt uns.